Christian Eisert

Brücken, Lieder, Tchibo ...

  1. Die Brückenpfeiler ohne Querstück, die uns im Grenzgebiet zu Südkorea auffallen, sind keine unvollendeten Brücken, sondern Straßensperren. Bei einer Bedrohung werden sie umgestoßen und blockieren Straßen, Wege und Flüsse. (S. 242ff.)
     
  2. Das Wiener Kaffehaus, das wir  in Pjöngjang besuchten, ist nicht das einzige Café westlicher Art. Wir waren noch in einem weiteren. Dort gab es Tchibo-Kaffee und Tchibo-Werbeplakate. (S. 140ff.)
     
  3. Die Lieder, die ich als Schüler vor nordkoreanischen Delegationen sang, waren: "Ich trage eine Fahne", "Brüder zur Sonne zur Freiheit" und "Pioniere voran, lasst uns vorwärts gehen". (S.75)
     
  4. Die Äpfel, die ich im Soldatenrestaurant von Panmunjom ersteche, schmeckten mehlig, süß und saftig. (S.259)
     
  5. Die traditionelle koreanische Tracht, die die "Geidinnen" trugen, heißt Hanbok in Südkorea und Chosŏnot in Nordkorea. Der Name bezeichnet sowohl die weibliche wie die männliche Ausführung.
     
  6. Das Standardlied, das die Guides mit Touristen singen, ist "Die Internationale". Am Abschlussabend musste ich "Die Internationale" zu Akkordeonbegleitung vor allen anderen Touristen vortragen. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich dieses Lied sang.
     
  7. Auf der Rückfahrt mit dem Zug waren wir beide die einzigen Touristen, in deren Abteil ein Nordkoreaner saß. Er stieg dann am ersten Bahnhof in China aus.